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Schwein

Rebecca sitzt am Bett ihrer porno videos runterladen Stiefmutter und hält deren Hand. Hedwigs casino Stirn ist feucht von Schweiß und ihr Leiden steht ihr ins Gesicht geschrieben.
Die Ärzte sagen, dass sie die Nacht nicht überleben wird. Deswegen ist Rebecca hier. Niemand soll alleine sterben.
Die Nacht ist lang und Rebecca taucht in Gedanken in ihre eigene Vergangenheit ein.


Blut.
Sie starrt wieder auf ihre Unterhose und hofft, dass der Blutfleck sexchat darauf verschwunden sein wird, wenn sie wieder hinsieht.
Er ist immer noch da. Ihr wird ein wenig übel und sie hält sich am Waschbecken fest. Blut.
Sie setzt sich auf den Rand der Badewanne und hält sich die Hände vor die Augen.
Sie muss schwer krank sein. Ihre Mutter war an Blutkrebs gestorben. Fängt diese sexcams Krankheit mit Blut in der Hose an?
Sie zieht sich die Unterhose aus, wischt sich mit einem Waschlappen ab und zieht sich frische Unterwäsche an. Die blutige knüllt sie zusammen, stopft sie in eine Plastiktüte und wischt sich danach sorgfältig die Hände ab. Sie wird die Hose später waschen, wenn sie alleine ist.
„Kommst du endlich raus“, keift ihre Stiefmutter und kommt in das Zimmer.
Rebecca zuckt zusammen. „Ich bin gleich fertig.“
Ihre Stiefmutter geht wieder aus dem Zimmer und schimpft vor sich hin. Rebecca muss sich einen sextoplisten Augenblick setzen, weil sie daran denkt, wie leicht ihre Stiefmutter die verräterischen Flecken hätte entdecken können.

In der Schule kann Rebecca sich nicht konzentrieren. gelddomina Sie hört dem Lehrer nicht zu. Er spricht sie ein paar Mal an und brummt ihr schließlich eine Strafarbeit auf, weil sie nie eine Antwort geben kann. Es ist ihr egal.
Sie kann nur an ihre Krankheit denken. Sie möchte mit jemandem darüber reden, aber sie weiß nicht mit wem.

Als sie von der Schule nach Hause kommt, ist ihre Stiefmutter nicht da. Rebecca findet auf dem nuttenverzeichnis Küchentisch einen Zettel, dass sie für sich und ihre Geschwister das Essen aufwärmen soll. nackte mädchen Thomas und Lisa setzen sich erwartungsvoll am Tisch und lassen Rebecca die ganze Arbeit alleine machen. Es macht sie wütend, dass die Beiden ständig miteinander flüstern und kichern, weil sie genau weiß, dass sie der Gegenstand des Spotts ist.
Ihre Stiefgeschwister machen sich immer über sie lustig und verspotten sie wegen ihrer altmodischen livesex Klamotten und der Kurzhaarfrisur. Lisa trägt lange, schwarze Locken. Rebecca selbst hatte auch einmal langes Haar, doch Hedwig wollte, dass sie es abschneidet. Ihre Stiefmutter findet, dass langes Haar sich nicht gehört und nur die Männer auf einen Aufmerksam macht.
„Du sollst mir nicht in Verruf geraten“, sagte sie, telefonsex als sie mit einer Schere ankam. Rebecca wollte protestieren, doch dann hielt sie lieber ihren Mund. Hedwig wollte doch nur das Beste für sie. Manchmal schämte Rebecca sich, weil oft wütend wegen Hedwigs Forderungen war. Das war sehr undankbar.
Rebecca ruft Thomas und Lisa nicht zur Ordnung, sondern wärmt ihnen schweigend das Essen auf, füllt es ihnen in Teller und setzt sich dann zu ihnen.
Sie wartet, bis die Beiden gegessen haben, wäscht danach das Geschirr ab und sorgt dafür, dass die Kleinen mit ihren Hausaufgaben beginnen.
„Ich komme gleich wieder“, sagt sie, eilt in ihr Zimmer, holt die Plastiktüte mit der Unterhose und läuft in das Badezimmer.
Sie lässt warmes Wasser in das Becken laufen, nimmt einen Tropfen Shampoo und beginnt mit einer Bürste die Flecken auszuwaschen.
Das Wasser verfärbt sich schnell rot. Sie rubbelt und rubbelt, doch wenn sie die Hose hochhält, sind immer noch braune Flecken zu sehen.
Sie malt sich ihre eigene Beerdigung aus. Sie stellt sich vor, dass ganz viele Leute da sein werden und weinen. Sogar Hedwig wird weinen und ihr Vater. Hedwig behauptet, dass er Rebecca nicht mehr liebt, weil sie seiner toten Frau so sehr ähnelt. Trotzdem hofft sie, dass er wenigstens bei ihrem Tod traurig wäre.
Plötzlich wird die Türe aufgerissen und ihre Stiefmutter kommt herein gestürmt.
„Was machst du den schon wieder?“
Rebecca zerrt den Stöpsel aus dem Becken, hofft, das Wasser möge innerhalb weniger Sekunden abgelaufen sein, damit ihre Stiefmutter nichts sieht.
Natürlich sieht sie es doch. Sie kommt einige Schritte näher, schaut auf das rote Wasser und holt dann mit spitzen Fingern die Unterhose heraus.
„Mein Gott, jetzt fängt das auch noch an“, stöhnt sie. „Wasch dich da unten ab“, befiehlt sie und geht aus dem Zimmer.
Rebecca bleibt zitternd stehen und kann sich nicht von der Stelle rühren, um der Aufforderung nachzukommen.
„Was stehst du denn jetzt noch so blöd hier rum?“, keift Hedwig, als sie zurückkommt. „Wasch dich jetzt endlich.“
Rebecca läuft rot an. Sie möchte sich nicht waschen, wenn jemand im Zimmer ist.
„Nun mach schon“, schimpft sie.
Mit rotem Gesicht greift Rebecca zu einem Waschlappen und macht, was ihre Stiefmutter verlangt.
„Jetzt zieh deine Hosen aus. Du brauchst eine Frische.“
Mit zusammengebissenen Lippen streift sie die Hose ab. Sie unterdrückt den Impuls sich die Hand vor zu halten, als Hedwig sie dort unten ansieht. Es erscheint Rebecca wie eine Ewigkeit, bis die Stiefmutter ihr endlich die neue Hose reicht.
„Schau mir zu“, sagt Hedwig und nimmt ein weißes Tuch und befestigt es mit Sicherheitsnadeln an Rebeccas Unterhose.
„Du bist jetzt eine Frau“, erklärt sie dabei. „Du wirst jetzt jeden Monat bluten.“
„Ist das normal?“, fragt Rebecca.
„Natürlich.“
Rebecca lächelt, weil ihr klar wird, dass sie keine schlimme Krankheit hat und nicht sterben wird.
„Du musst die Tücher jeden Tag mehrmals wechseln. Immer wenn sie voll sind, dann sagst du es und ich gebe dir neue.“
Rebecca nickt, obwohl sie es unangenehm findet jedes Mal Bescheid sagen zu müssen.
Ihre Mutter dreht sich um und möchte gehen. Sie hält inne, dreht sich zu Rebecca um und packt sie am Handgelenk. „Halt dich bloß von den Kerlen fern, hörst du?“
Es tut weh, doch Rebecca nickt gehorsam.

Rebecca ist so glücklich, dass sie am Liebsten die ganze Welt umarmen möchte. "Ich bin nicht krank, ich bin nicht krank", singt sie vor sich hin. Beschwingt läuft sie in ihr Zimmer und macht ihre Hausaufgaben und die Strafarbeit. Als sie das erledigt hat, nimmt sie sich ihr Tagebuch zur Hand und schreibt hinein, wie schön das Leben sein kann.
Sie ist so glücklich, dass es ihr nicht einmal etwas ausmacht von Hedwig zum Bauern geschickt zu werden, um dort Milch zu holen. Sie kann es nicht leiden, wenn sie dort hin muss, weil der Bauer immer schimpft, weil Hedwig die letzten Rechnungen nicht beglichen hat. Heute spielt das keine Rolle, denn sie ist so glücklich, dass sie sein Schimpfen nur mit halbem Ohr hört.
„Hat er was gesagt?“, fragt Hedwig, als Rebecca nach Hause kommt und ihr die Milchkanne in die Hand drückt.
„Du musst die Rechnungen noch bezahlen“, gibt Rebecca zur Antwort.
„Der alte Geizkragen. Der weiß wohl nicht, wie teuer drei Kinder sind und ein Haus, das man abbezahlen muss.“
Rebecca zieht den Kopf ein, als das Geschimpfe weitergeht. Sie fühlt sich schlecht. Sie ist schuld, dass Hedwig und ihr Vater so wenig Geld haben. Hedwig sagt, dass sie froh sein kann, weil sie bei ihnen leben darf. Keiner könnte schließlich verlangen, sie hier zu behalten. Manchmal sagt Hedwig, dass Rebecca in ein Heim muss. Davor hat Rebecca Angst, aber manchmal, wenn ihre Stiefmutter richtig böse mit ihr ist, stellt sie es sich schön vor. Im Heim darf man mit mehreren Mädchen in einem Zimmer schlafen. Dort könnte man die ganze Nacht wach bleiben und tuschelnd Geheimnisse tauschen.
Sie weiß, dass sie so etwas nicht denken soll, weil Hedwig so gut zu ihr ist.
„Hedwig, ich brauche neue Tücher“, unterbricht sie die Schimpftiraden.
„Schon wieder?“, fragt sie genervt.

***
Schon wieder Blut. Das letzte Mal ist doch erst zwei Wochen her. Rebecca stöhnt. Sie möchte Hedwig nicht sagen, dass sie schon wieder blutet, aber sie wird wohl nicht daran vorbei kommen.
Sie schleicht in die Küche, wo ihr Vater, Hedwig und ihre Geschwister am Tisch sitzen.
„Ich blute wieder“, sagt sie.
Hedwig springt auf und eilt in das Badezimmer. Dort verpasst sie Rebecca eine schallende Ohrfeige. „Was fällt dir ein, so schamlos darüber zu reden, wenn Männer anwesend sind? Schämst du dich denn vor gar nichts? Es ist nicht zu fassen.“
Sie drückt ihr wieder eines der weißen Tücher in die Hand.
„Ich versteh wirklich nicht, warum du manchmal so ungezogen bist. Ich habe mein Bestes getan. Und dass du schon wieder blutest, ist nicht zu fassen. Nur schlechte Mädchen bluten so viel.“
Sie stürmt aus dem Zimmer. Rebeccas Hände zittern, als sie die Tücher mit den Stecknadeln an ihrer Hose befestigen möchte. „Nicht weinen“, denkt sie sich. „Nicht weinen, Rebecca.“
Hedwig kann es nicht leiden, wenn sie weint.

***
Schüchtern sieht Rebecca sich in dem kleinen Laden um. Ulrike, ihre Freundin, hat ihr etwas von Binden erzählt, die man während der Periode benutzen kann. Man kann diese Binden nach dem Gebrauch einfach weg werfen. Sie muss Hedwig nie mehr nach neuen Tüchern fragen.
Sie fragt den Verkäufer nach den Binden. Er drückt ihr die Packung in die Hand. Rebecca sieht den Preis. „So viel Geld habe ich nicht“, erklärt sie und gibt die Packung wieder zurück.
„Ist schon in Ordnung Becki, gib mir einfach was du hast.“
Rebecca weiß nicht, ob sie das annehmen kann. Ist das schon betteln? Hedwig sagt, dass Betteln etwas sehr schlimmes ist.
Doch die Verlockung, die von dieser Packung ausgeht ist einfach zu groß. Sie reicht dem Verkäufer das Geld, er zwinkert ihr zu und packt alles in eine Tüte.

Hedwig fängt sie an der Haustüre ab. „Was hast du da?“, möchte sie wissen. Sie wartet Rebeccas Antwort nicht ab, sondern reißt ihr einfach die Tüte aus der Hand und späht hinein. „Was soll das?“, fährt sie die Stieftochter an und zerrt sie an den Haaren ins Haus.
„Kannst du mir sagen, was das ist?“
„Das sind Binden. Man kann sie danach einfach wegwerfen“, erklärt Rebecca. „Das sehe ich selbst. Komm mir ja nicht mehr mit so etwas nach Hause, hörst du? Ich hau dich sonst windelweich. Die Dinger sind schädlich, sie sind schmutzig. Du bist ein schmutziges Mädchen, Rebecca. Ich frage mich, warum du so ungezogen bist.“
Rebecca geht in ihr Zimmer und beißt sich auf die Lippen, um nicht weinen zu müssen. Sie wollte doch nichts Schlechtes. Sie ist ein wenig wütend auf Ulrike, weil sie ihr so einen schlechten Rat gegeben hat.

***
Sie möchte Hedwig nicht mehr nach den Tüchern fragen. Manchmal spielt sie mit dem Gedanken sich im Laden neue Binden zu kaufen und die vor ihrer Stiefmutter zu verstecken. Sie traut sich nicht. Hedwig könnte richtig böse auf sie werden und außerdem möchte Rebecca kein schmutziges Mädchen sein.
Sie hat ausprobiert, ob man auch ohne die Tücher zu Recht kommt. Es klappt, wenn man sich nur genügend Klopapier und Watte in die Hose stopft.

***
„Du hast lange nicht mehr geblutet“, sagt Hedwig eines Mittags, als Rebecca mit ihren Geschwistern isst. Rebecca wundert sich, dass Hedwig so offen darüber reden darf.
„Nein“, antwortet Rebecca und strahlt die Stiefmutter an. Sie ist froh, Hedwig eine Freude machen zu können.
Plötzlich schlägt Hedwig ihr ins Gesicht. Rebecca lässt ihren Löffel in die Suppe fallen. Die heiße Flüssigkeit spritzt ihr in die Augen.
„Lüg mich nicht an“, schreit Hedwig.
Rebecca starrt in den Teller und wird unsanft von Hedwig hochgerissen.
Mit einem Ruck zieht Hedwig ihr die Hose herunter. Das blutige Klopapier fällt auf den Boden.
„Schaut euch das an“, sagt sie in Richtung von Lisa und Thomas. „Seht euch nur an, was für ein Schwein eure Schwester ist. Steckt sich blutiges Klopapier in die Hose.“
Lisa verzieht angeekelt das Gesicht und Thomas ruft laut. „So ein Schwein.“
„Geh dich waschen“, schreit Hedwig sie an. „Geh dich waschen, du Schwein.“
Rebecca möchte gehen, doch Hedwig hält sie zurück. „Und nimm deinen Dreck vom Boden weg.“
Sie geht auf die Knie und sammelt die einzelnen Fetzen ein.
„Schwein, Schwein, Schwein“, ruft Thomas vor sich hin und Lisa kichert.

Selbst heute schämt sie sich noch, wenn sie daran denkt. Sie wünscht, sie könnte Hedwig verzeihen, aber sie bringt es nicht über sich.
Das Gesicht ihrer Stiefmutter sieht ganz eingefallen aus. Sie wirkt so schwach und klein in diesem Bett und Rebecca fragt sich, warum sie jemals so viel Angst vor ihr hatte.
„Mein Vater“, stöhnt Hedwig plötzlich. „Hol meinen Vater.“
Rebecca streicht ihr über die Stirn. „Ist gut, Hedwig.“
Hedwigs Vater ist schon lange tot.
Mit einem Mal tut sie ihr ein wenig leid. Hedwig hat vor einigen Jahren erzählt, dass ihr Vater sie nie geliebt hat. Er hielt sie für ein Kuckucksei. Niemand wusste, wie er auf die Idee kam, aber Hedwig hat er das immer spüren lassen.
Rebecca nimmt Hedwigs Hand in ihre. Nein, verzeihen kann sie nicht, aber jetzt tut es nicht mehr so weh.